Was ist ein BHKW?

Ein BHKW (BlockHeizKraftWerk) ist die Kombination aus einem Motor und einem Generator, in einem Block gebaut. Der Motor treibt den Generator an und erzeugt so Strom. Die Abwärme des Motors wird als Heizwärme genutzt. In einer Einheit wird also Strom und Wärme erzeugt.

Das nanoBHKW® ist eine kleine und kompakte Lösung, die sich an der Energiebilanz eines Ein- bis Zweifamilienhauses orientiert. Als Motor fungiert ein Rasenmähermotor. Für die Stromerzeugung wird ein Synchrongenerator genutzt, der lastabhängig, also je nach Bedarf Strom und Wärme für Brauchwasser erzeugt. Zugleich wird das Heizungswasser thermisch gesteuert erhitzt.

Wie funktioniert das nanoBHKW?

Das Block-Heiz-Kraft-Werk (BHKW) läuft rund um die Uhr und erzeugt Strom, Warmwasser und Heißwasser für Heizung, wobei nur so viel Strom erzeugt wird, wie im Haushalt gerade benötigt wird.

Der Motor läuft im so genannten Standgas, er treibt einen Generator an, der permanent ca. 400 Watt Strom erzeugt. Diese Grundlast reicht aus, um Kühlschrank, Heizungspumpe, WLAN, Telefonanlage etc. zu versorgen.

Wird morgens die Kaffeemaschine, der Herd, die Brotmaschine, etc. eingeschaltet, so erkennt das die Steuerung und beschleunigt den Motor, um den geforderten Strom zu erzeugen.
Wie der Name Block-Heiz-Kraft-Werk aussagt, wird auch Wärme erzeugt: Die (Ab-) Wärme des Motors  erwärmt das Wasser im Pufferspeicher.

Da der Motor bei weitem mehr Wärme als Strom erzeugt, reicht das Heißwasser im Pufferspeicher neben der Heizung auch noch für das Warmwasser im Haus. Damit ist es möglich, neben der Dusche auch noch die Spülmaschine und die Waschmaschine direkt mit Warmwasser zu versorgen.

So kann zusätzlich bis zu 80% des Stroms für das im Haushalt verbrauchte Warmwasser eingespart werden.

Technische Zeichnung des nanoBHKW aus der Patentanmeldung

Was unterscheidet das nanoBHKW von anderen BHKWs?

Energiewende selber machen“. Eine sinnvolle, 100% verfügbare, regenerative Energieversorgung wird auch in 20 Jahren noch nicht möglich sein. Permanent verfügbar sind derzeit lediglich 1%! Deshalb müssen die zentralen Kraftwerke stets weiter in Bereitschaft stehen um die Versorgung sicher zu stellen. Das nanoBHKW bietet die Chance die Energiewende zu beschleunigen. Wir sprechen von Brückentechnologie. Einer umweltverträglichen Energieversorgung, bis wir irgendwann eine 100% regenerative Energieversorgung sicher gestellt haben. Entscheidend ist der Kundenwunsch, um hierfür ein Potential von 14 Millionen Hausbesitzer zu gewinnen. 14 Millionen dezentrale Kraftwerke die Strom liefern, wenn der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint. Daher unser Erstes Ziel, das nanoBHKW muss für jeden Hausbesitzer erschwinglich sein. Die Investition sollte ökonomisch betrachtet sogar tragbar sein. All‘ entscheidend ist jedoch der Service: Installation und Wartung. Das nanoBHKW ist eine kleine Anlage, die als Einschubvorrichtung (siehe Foto unten) mit wenigen Handgriffen ausgetauscht wird. Der Servicetechniker kommt nur einmal im Jahr und ist in ½ Stunde wieder verschwunden.

Der wesentliche Unterschied zu den aktuell verfügbaren Anlagen liegt in der Energieeffizienz. Das nanoBHKW ist in den Pufferspeicher eingebaut, so geht keine Energie verloren. „Die beste Energie ist immer noch DIE, die nicht gebraucht wird!“ Durch das nanoBHKW werden bis zu 200% an Brennstoff gespart. (Das Gleiche gilt natürlich auch für die Umweltbelastung!) Gegenüber der klassischen, zentralen Energieerzeugung mit ca. 30% Effizienz, bietet das nanoBHKW als dezentrale Lösung eine Energieausbeute von fast 100%.

Das nanoBHKW arbeitet Umwelt verträglich. Durch die Abgasreinigung entweicht ein ph-neutrales Wasser. Die Abgase sind frei von Ruß, kein Feinstaub; andere Abgase werden reduziert (`hier wird noch gearbeitet, werden Partner gesucht!).

Das All in One–Prinzip“. Eine Energiestation für Strom, Warmwasser und Heizung. Dies wird durch die Lastabhängige Steuerung erreicht: Es wird nur so viel Strom erzeugt wie gebraucht wird. Die Heizung wird durch eine Thermische Steuerung bedient. Zusätzlich ein Tauchsieder, der ggf. die Spitzenlast, z.B. bei Frost abdeckt.

Die Einschubvorrichtung ist individuell für alle Energieträger nutzbar:

Entsprechend den lokal verfügbaren Energieträgern ist lediglich durch den Wechsel der Einschubvorrichtung das nanoBHKW unproblematisch und kostengünstig umzurüsten:

  • LPG
  • LNG
  • Diesel
  • Rapeseed Oils (NAWARO)
  • Benzin
  • Regenerativer Strom (ist bereits durch den Tauchsieder eingerichtet)
  • Wasserstoff
  • Brennstoffzelle
  • Holzgas

Das nanoBHKW bietet die Chance Regelleistung bzw. Regelenergie zur Verfügung zu stellen:
Positive Regelenergie: Wenn plötzlich im Netz eine hohe Nachfrage („zu wenig Strom im Netz“) aufkommt, kann durch Drehzahlsteigerung die Stromproduktion erhöht werden und der entsprechend nötige Strom eingespeist werden.
Negative Regelenergie: Erhöhtes Stromangebot, geringe Nachfrage („zu viel Strom im Netz, die Windräder werden angehalten“): Hier können wir durch einen Tauchsieder diesen überfälligen Strom in Wärme wandeln und so diese Energie im Pufferspeicher vorhalten.

Das Herzstück des nanoBHKW: Der Motorblock mit dem Generator.

Brennstoffzelle oder nanoBHKW?

Durch entsprechende Fördermittel wurde dieser Technik aktuell wieder etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel führend war -und ist- jedoch Technik aus Japan. Ähnlich unserem Entwicklungsstand gelangen nun erste Anlagen -als Prototypen- „in den Feldtest“. Technisch betrachtet jedoch mit einem überaus hohen elektrischen Wirkungsgrad von 60%. Ein Vergleich mit unserem nanoBHKW ist jedoch nicht gegeben. Schon vom  Konzept her hinkt hier der Vergleich:

  • Es ist der Ganzheitliche Ansatz unseres nanoBHKW, der sich durch das All-in-One-Prinzip in jeder Hinsicht abgrenzt:
    Wie im Schaubild dargestellt ist die Brennstoffzelle lediglich als Ergänzung –eine zusätzliche Energiestation im Heizungskeller- zu verstehen.
  • Eine Anlage mit einem zusätzlichen, hohen Kostenaufwand hinsichtlich Kauf, Installation, Betrieb/und Wartung.
  • Dahingehend mit Sicherheit eine (ökonomisch) nicht Gewinn bringende Investition!

Die Brennstoffzelle wird irgendwann in unserem nanoBHKW durchaus angemessen Berücksichtigung finden. So ebenfalls als Einschubvorrichtung, auch in den Pufferspeicher eingebaut werden. Aber erst dann wenn dies technisch geboten ist, ökonomisch sinnvoll ist. Diese Alternative ist in unserem Projektablaufplan bereits aufgenommen.

Die Energiewende selber machen: Was ist Regelenergie?

Unser Ziel ist möglich bald die Energiewende zu ermöglichen. 100% Prozent verfügbare, regenerative Energie mit Wind, Sonne und Wasser. Mit dem nanoBHKW ist eine Brückentechnologie geschaffen, um dieses Ziel schnell und umweltverträglich zu erreichen. Wenn der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint bringen unsere nanoBHKWs den nötigen Strom. Wir sprechen von positiver Regelenergie. Erzeugen die Windräder zu viel Strom, werden diese nicht mehr angehalten. Dieser Strom erzeugt mit einem Tauchsieder Heißwasser für die Heizung; Warmwasser für Spülmaschine, Waschmaschine und Dusche. Energie die im Puffer vorgehalten, gespeichert wird. Wir sprechen von negativer Regelenergie. Elektrische Energie die herkömmlich mit bis zu 80% des Stromverbrauchs zu Buche schlägt.

Wir können so die Energiewende bald erreichen, weil das nanoBHKW für jeden der 14 Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer erschwinglich ist. Das nanoBHKW wird nicht mehr als eine neue Heizung kosten. Sein Installations- und Wartungsaufwand entsprechen den Kundenwünschen!

Was kostet ein nanoBHKW?

Von Anfang an haben wir bei der Entwicklung auf eine günstige Konstruktion Wert gelegt, sodass ein nanoBHKW später nicht mehr kosten wird als eine klassische Heizungsanlage.

Aktuell befinden wir uns noch in der Erprobung, die genaue Bezifferung eines Euro-Preises ist daher noch schwierig.

Allerdings arbeitet das nanoBHKW im Gegensatz zu einer klassische Heizungsanlage mit einer erheblich höheren Effizienz(es erzeugt neben Strom die Wärme für das Brauchwasser und erhitzt auch das Heizungswasser). So werden die effektiven Kosten für Energie unterm Strich erheblich gesenkt.), sodass die effektiven Heizkosten unterm Strich erheblich sinken werden.

Darüber hinaus gibt es Fördertöpfe der Bundesregierung, die die Anschaffung eines BHKWs bezuschussen.

Wie hoch sind die Betriebskosten des nanoBHKW?

Der Brennwert für Flüssiggas (LPG) liegt bei 14,00 kWh/kg bzw. 7,4 kWh/l. Bei einer Energieeffizienz von mehr als 95% ist beim nanoBHKW Prototyp ein elektrischer Wirkungsgrad von bis zu 17% nachgewiesen. Pro Liter Gas wird also 1,08 kWh Strom erzeugt. Wenn wir einen durchschnittlichen kWh Preis von 26 Cent beim Elektrizitätsversorger zugrunde legen, erzeugt das nanoBHKW pro Liter LPG, Strom im Wert von mindestens 28 Cent. (1,08 kWh X 26 Cent = 28,1 Cent)

Nun erzeugt das nanoBHKW nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Aufgrund der effizienzorientierten Konstruktionsweise können wir hier zusätzlich mit 6,2 kWh thermischer Energie pro Liter Gas rechnen. Wenn wir die Kosten für eine Kilowattstunde thermischer Energie mit sehr günstigen 5 Cent ansetzen, ergibt sich daraus ein Wert von 31 Cent für die erzeugte Wärme pro Liter Gas. (6,2 kWh X 5 Cent = 31 Cent)

Das bedeutet: Pro Liter LPG Gas erzeugt das nanoBHKW Strom und Wärme im Wert von 59,1 Cent. (28,1 Cent Strom + 31 Cent Wärme)

Hiervon müssen wir den Gaspreis abziehen. Der Liter LPG Gas kostet aktuell 40 Cent. Die sonstigen Betriebskosten sind mit wenigen Cent pro kWh Strom einzurechnen.
Unterm Strich ergibt sich also ein Gewinn von bis zu 19,1 Cent pro verbrauchtem Liter Gas. (59,1 Cent Wert – 40 Cent Kosten)

Das bedeutet: Der Betrieb des nanoBHKW erwirtschaftet Gewinn!

In dieser Rechnung noch unberücksichtigt: Durch die Nutzung von erhitztem Brauchwasser (für bspw. Wasch- & Spülmaschine) wird der Elektrizitätsbedarf im Haushalt um bis zu 70% gesenkt. Wenn man den Jahresstromverbrauch einer Familie mit 4000kWh zugrunde legt, ergibt das eine zusätzliche Ersparnis von ca. 700 Euro pro Jahr.

Wie wartungsintensiv ist das nanoBHKW?

Eine erschwingliche, betriebssichere und vor allem wartungsarme Technik ist der Wunsch aller Heizungskäufer. Die Erfahrung zeigt, dass dies bei dem aktuellen Stand der Technik nicht immer so gegeben ist…

Das Herzstück des nanoBHKW: Der Motorblock mit dem Generator.

Die Lösung ist das nanoBHKW als All-in-One-Anlage.  Dank einer weltweit patentierten, integrierten Einschubvorrichtung kann das BHKW schnell und unkompliziert getauscht werden. Durch diese kompakte Einheit ist es möglich, die Anlage im Zuge der jährlichen Wartung einfach zu wechseln. In wenigen Minuten ist das BHKW getauscht, der reguläre Betrieb kann umgehend fortgesetzt werden.

Dies gewährt eine hohe Anlagenverfügbarkeit, spart zudem Zeit und Geld. Eine kostengünstige Wartung ist gegeben, Wartungsverträge ähnlich wie für eine herkömmliche Heizungsanlage sind geplant.

Wie hoch sind die Emissionen des nanoBHKW?

Die Klimaerwärmung ist aktuell für jeden spürbar. Neben den bekannten Ozonkillern – CO2 und NOx – ist die Emission der Wärme aus den Kühltürmen unseren Kraftwerken direkt  verantwortlich für die Klimaerwärmung: Diese Energie, die Prozesswärme, wird im nano BHKW gespeichert und so sinnvoll genutzt. Wie unter dem Thema Abgasreinigung erklärt, ist unter anderem auch der Schalldämpfer in dem Pufferspeicher eingebaut. Durch die Anordnung in einem Stahlkessel  ( gefüllt mit 1.000 Liter Wasser) ist das laufende BHKW absolut leise. Der Pufferspeicher wird mittels Federn frei schwingend aufgehängt. Durch die Neutralisation der Abgase entweicht kein Ruß, kein Feinstaub; die Abgase werden reduziert.

Gibt es Fördermittel für das nanoBHKW?

Generell lässt sich sagen, dass Anlagen bis 20kW derzeit in Summe mit bis zu 10.000,- Euro gefördert werden.

Allerdings: Bei der oben genannten Fördersumme handelt es sich um eine Kombination verschiedener Fördertöpfe. Sowohl der Bund als auch die Länder haben eigene Programme, die kombinierbar sind. Nähere Informationen gibt’s z.B. bei der Energieagentur NRW.

http://www.energieagentur.nrw.de/kwk

Welcher Brennstoff kann verwendet werden?

Aktuell läuft das nanoBHKW mit Flüssiggas als Brennstoff, so genanntem LPG (Liquid Petrol Gas). Grundsätzlich können alle Kohlenstoffträger in unserem nanoBHKW als Brennstoff eingesetzt werden. Im Projektaufplan ist dies nach Prioritäten, unter anderem „nach dem Stand der Technik“ vorgesehen, geplant.

Kurzfristig soll eine Erweiterung auf LNG (Liquid Natural Gas / Erdgas) und Diesel / Heizöl erfolgen.

Das nanoBHKW mit einem Dieselmotor ist in der Entwicklung.

Mittelfristig erfolgt die Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe, allen voran „Rapsid Oils“ (Raps-, Sonnenblumen-, Palm-, Oliven-Öl, etc.). Auch weitere (nachwachsende) Rohstoffe sind als Kraftstofflieferant in unserem Projektablaufplan angedacht (CH4, Kohlegas). Dahingehend Energieträger, Gase die auch für die Brennstoffzelle prädestiniert sind. Eine Technologie die noch nicht serienreif ist aber langfristig zum Einsatz kommen wird.

Wie funktioniert die Abwärme-Nutzung beim nanoBHKW?

Erst die Energiebilanz von Wohnhäusern zeigt uns wie und wo WIEVIEL Strom verbraucht wird.

Aktuell wird das Warmwasser für Dusche, Spül- und Waschmaschine fast ausschließlich elektrisch erzeugt: In Summe macht das bis 80% von unserem Stromverbrauch aus.

Mit dem Betrieb eines nanoBHKW nutzt man die Abwärme und spart so bis zu 80% der Stromkosten, da die Abwärme des Motors mit ca. 600°C, sowie die des Generators mit ca. 150°C  genutzt wird.

Wie bereits erklärt wird das BHKW mit Öl gekühlt, die so gewonnene Ab-Wärme direkt in den Pufferspeicher abgegeben, wo sie genutzt werden kann um bsp. das Brauch- und Heizungswasser zu erhitzen.

Welche Rolle spielt der Pufferspeicher beim nanoBHKW?

Bedingt durch die geringen Wassermengen bei einer modernen Heizungsanlage kann der (Heizungs-) Brenner nicht konstant laufen. Durch wiederholte Kaltstarts der Heizungsanlagen wird unnötig Kraftstoff verbraucht und so die Umwelt belastet. Hier schafft das nanoBHKW dank des integrierten Pufferspeichers Abhilfe:

Bis zu 80% der elektrischen Energie im Haushalt werden für die Erwärmung von Wasser (ohne Heizung) verbraucht. So genanntes Brauchwasser, das für die Dusche, in der Spülmaschine und der Waschmaschine genutzt wird.

Im Pufferspeicher wird die Abwärme des Motors und/oder die solarthermische Energie vom Dach gespeichert. So der Kunde es wünscht oder die Wärmebedarfsrechnung dies fordert, können Solar-Kollektoren auf dem Dach installiert- und mit dem nanoBHKW kombiniert werden. Der Pufferspeicher, der Wärmetauscher und die sonstige Technik sind ja bereits vorhanden. Gleiches gilt natürlich auch für den Anschluss einer Scheitholz- oder Pelletheizung.

Der Pufferspeicher im nanoBHKW

Vorteile des Pufferspeichers:

Beim nanoBHKW sind die Wärmetauscher für das Warmwasser direkt in den Puffer eingebaut, somit wird erheblich weniger Anlagentechnik (Hard- und Software) benötigt.

  • Die Heizungs- und Warmwassersteuerung darf als sehr einfach bezeichnet werden.
  • Durch die BHKW-Technik ist stets genügend heißes Brauchwasser vorhanden, sodass Spül- und Waschmaschine direkt an den Warmwasserkreislauf angeschlossen werden können (ohne Wärmetauscher!). Das führt zu erheblichen Einsparungen beim Material- und Installationsaufwand, sowie beim Stromverbrauch.
  • Da die Aufheizphase von Spül- und Waschmaschine wegfallen, ergibt sich ein kürzerer Anlagenlauf, der ebenfalls zu geringerem Stromverbrauch führt.
  • Daraus resultiert eine höhere Lebensdauer von Spül- und Waschmaschine, weil der Tauchsieder kaum gebraucht wird.
  • Für die Bereitstellung von Warmwasser wird kein separater Warmwasserspeicher benötigt
    Die Anlage ist nach der gültigen Trinkwasserverordnung konzipiert, somit besteht keine Legionellen-Gefahr.
  • Die Solaranlage wird mit Wasser betrieben (kein Glykol als Wärmeträger), sodass eine höhere Effizienz bei der Nutzung der Solarthermie gegeben ist.
  • Der Anschluss einer Stückholzheizung oder Pelletheizung ist möglich.

Was bedeutet lastabhängige Steuerung?

Eine effiziente Stromerzeugung ist nur durch eine lastabhängige Anlagensteuerung gegeben. Das bedeutet: Der Motor läuft das ganze Jahr im Leerlauf konstant mit ca. 800 Umdrehungen/Minute und erzeugt so ca. 400 Watt elektrische Leistung, die als Grundlast (Kühlschrank, Standby-Geräte, etc.) ausreicht.

Sobald im Haus weitere Verbraucher eingeschaltet werden – somit mehr Strom benötigt wird – fährt das nanoBHKW seine Leistung hoch. Die Steuerungsanlage gibt automatisch Gas. Durch diese Drehzahlerhöhung erzeugt der Synchrongenerator mehr Strom.

Gleiches gilt auch für die Heizung: Wenn es draußen kalt ist, wird die Leistung des nanoBHKW automatisch gesteigert. Es wird mehr Heißwasser für die Heizung produziert, die Temperatur im Pufferspeicher gesteigert.

Die lastabhängige Steuerung bedeutet also, dass immer nur so viel Strom und/oder Wärme erzeugt wird, wie gerade notwendig ist. Somit wird Brennstoff nicht unnötig verbraucht und die Energieeffizienz des nanoBHKW erheblich gesteigert.

Wie funktioniert die Abgasreinigung?

Die Abgasreinigung besteht aus einem

  • Katalysator
  • Wärmetauscher
  • Schalldämpfer
  • Kondensator
  • Neutralisator

Durch die Abkühlung der Abgase (diese haben Temperaturen von bis zu 600°C) im Pufferspeicher wird ein Kondensat erzeugt, das mittels Katalysator neutralisiert wird. Mit der Folge, dass lediglich neutrales CO2-Gas und neutrales Wasser entweichen. Auch hier verfahren wir nach einem minimalistischen Ansatz: Wir verwenden einen Katalysator, der aus Recyclingmaterial besteht, was eine zusätzliche Ressourcenschonung bedeutet.

Wer hat die Entwicklung des nanoBHKW finanziert?

Beim nanoBHKW handelt es sich um ein klassisches „Tüftlerprojekt“, das in der Garage entstanden ist. Das nanoBHKW wurde ohne Fremd-Finanzierung realisiert!

Das Projekt ist historisch über die Jahre gewachsen. In einem Zeitraum von mehr als 7 Jahre wurde es mit der Hilfe und Unterstützung von fast 40 Partnern und Freunden umgesetzt.

Hubertus Weckmann:

Am Anfang war da eine Idee. Ohne absehen zu können, auf was wir uns da einlassen, haben wir einfach begonnen…

Welche sozio-ökonomischen Vorteile bietet das nanoBHKW?

Das nanoBHKW wird als Rundum-Sorglos-Paket geliefert. Die Anlage ist auf einen wartungsfreien Langzeitbetrieb von mehr als einem Jahr ausgelegt. Nach einem Jahr wird die Motor-/Generator-Einheit im Austauschverfahren gewechselt. (Ohne) Somit: Keine (ständige kostenträchtige) Betriebsunterbrechung der Anlage durch Wartung vor Ort. Der Antrieb des nanoBHKW kann mit Hilfe der patentierten Einschubvorrichtung zu Wartungszwecken in wenigen Minuten getauscht werden.

Der Austausch der Motor-/Generator-Einheit – einmal jährlich – zu Wartungszwecken ist – dank Einschubvorrichtung – in wenigen Minuten erledigt. Es ist keine spezielle, höhere Ausbildung dafür erforderlich. Hierdurch werden Arbeitsplätze im Servicebereich geschaffen.

Neben der effizienten Energieausnutzung besteht der ökonomische Anreiz darin, dass es sich beim nanoBHKW um ein preisbewusst konstruiertes Produkt handelt. So können sich auch einkommensschwache Familien ein nanoBHKW leisten und aktiv am Klimaschutz teilnehmen, ihre Energiewende selber machen.

Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es zu BHKWs?

Im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, (KWKG) von 2002 wird der Bau von BHKW-Anlagen. gefordert. Die aktuelle Novellierung aus dem Jahr 2015 bringt es auf den Punkt:

§ 1 Zweck des Gesetzes

Zweck des Gesetzes ist es, im Interesse der Energieeinsparung, des Umweltschutzes und der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung einen Beitrag zur Erhöhung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung in der Bundesrepublik Deutschland auf 25 Prozent bis zum Jahr 2020 durch die Förderung der Modernisierung und des Neubaus von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen), die Unterstützung der Markteinführung der Brennstoffzelle und die Förderung des Neu- und Ausbaus von Wärme- und Kältenetzen sowie des Neu- und Ausbaus von Wärme- und Kältespeichern, in die Wärme oder Kälte aus KWK-Anlagen eingespeist wird, zu leisten.

Zur Erläuterung: KWK steht für Kraft-Wärme-Kopplung, einer Kombination von Wärme- und Stromerzeugung, also einem BHWK.

Was ist die All-in-One-Lösung?

Das nanoBHKW ist eine autarke Energiestation für Strom und Wärme. Wie der Name sagt, ein kleines Block-Heiz-Kraftwerk (nano = Zwerg (gr.) für Ein- bis Eineinhalb-Familienhäuser. Eine All-in-One-Technik, eine kompakte Anlage mit wenig Platzbedarf, die schnell und unproblematisch zu installieren ist und den gesamten Wärme- und einen Großteil des Strombedarfs eines Einfamilienhauses abdeckt. Die Kosten werden den Preis einer klassischen Heizungsanlage nicht übersteigen. Hinzu kommt: Unser nanoBHKW erzeugt Strom und Wärme und erwirtschaftet so Gewinn.

Das All-in-One-Prinzip

Wo und wann kann ich ein nanoBHKW kaufen?

Mit der Serienreife des nanoBHKW ist in 2018 zu rechnen. Aktuell sind auf Basis des Laboraufbaus 10 Pilotanlagen geplant. Mit diesen Anlagen wird die Technik zur Serienreife gebracht. Ende 2017 werden voraussichtlich die ersten Anlagen produziert.

Für den Vertrieb werden derzeit noch Lizenznehmer gesucht.