Konzept

Zu Beginn der Forschung am nanoBHKW haben wir uns einige Ziele gesetzt, die unsere neuartige Anlage in jedem Fall erfüllen sollte:

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Schematische Darstellung des nanoBHKW

  • eine kombinierte Energiestation für Strom und Wärme,
  • eine Anlage mit einer Energieeffizienz von größer 95%,
  • mit einer optimalen Umweltbilanz, mit minimalen Emissionswerten,
  • eine zeitgemäße Anlage, die dem Kundenwunsch entspricht:
    • eine Anlage die schnell und unproblematisch vor Ort zu installieren ist,
    • eine Anlage mit einer hohen Betriebssicherheit bei minimaler Wartung und
    • eine Anlage mit einem möglichst großen Kosten ./. Nutzungs-Effekt.

Nach mehr als sieben Jahren Entwicklungszeit haben wir diese Ziele mit unserem Prototypen erreicht.

Die nanoBHKW-Technik

Das BHKW – Motor und Generator – sind direkt in den Pufferspeicher eingebaut und können so mit dem Motoröl gekühlt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Abwärme direkt an den Pufferspeicher und so an das Brauchwasser abgegeben wird. Es geht so gut wie keine Energie verloren.

Bei der Entwicklung haben wir uns am Energiebedarf eines Einfamilienhauses orientiert, der in einem Verhältnis von Strom zu Wärme mit ca. 1:5 steht. Das bedeutet, dass ein EFH die fünffache Menge Wärme gegenüber Elektrizität benötigt.

Dieser Richtwert wird durch das nanoBHKW mit der Leistung von bis zu 2kW elektrischer sowie ca. 6kW thermischer Leistung abgedeckt.

Das All-in-One-Prinzip, die Kombination verschiedener Elemente spart Platz und vereinfacht die Wartung.

Das All-in-One-Prinzip, die Kombination verschiedener Elemente spart Platz und vereinfacht die Wartung.

Antriebsmotoren in dieser Leistungsklasse gibt es allerdings nur in der Ausführung als luftgekühlte Motoren. Diese Tatsache führte zur Entwicklung einer Einschubvorrichtung, um den Motor mit Motoröl zu kühlen und so die Energieausbeute zu optimieren, die Performance der Anlage zu steigern.

Eine Technik, die eine wartungsfreie Anlagenlaufzeit von mehr als einem Jahr gewährleistet und so dem Kundenwunsch nach einer preiswerten, rentablen und wartungsarmen Lösung entspricht.

Dieser Ansatz des nanoBHKW ist als zentrales Patent weltweit geschützt.

Das nanoBHKW und die Ressourcenschonung

Auch wenn es zweifellos wünschenswert wäre, so ist ein Umstieg einer ganzen Volkswirtschaft – eines ganzen Planeten – von heute auf Morgen auf 100% erneuerbare Energieversorgung leider illusorisch. Zuallererst gilt es daher Energie einzusparen bzw. so effizient wie möglich zu nutzen. Frei nach dem Motto: „Der beste Umweltschutz ist immer noch das Sparen von Energie und Ressourcen!“

Noch läuft das nanoBHKW mit fossilen Brennstoffen (auch wenn wir an einer Versorgung mit regenerativen Brennstoffen schon forschen) allerdings bei einer Energieeffizienz von weit mehr als 95%. Das schlägt jede klassische Heizungsanlage und auch jedes Mega-Kraftwerk mit gut 30% Energieeffizienz. Durch die Nutzung der Wärme realisieren wir ein Einsparpotential von bis zu 70% beim Brennstoff.

Generell ging es uns bei der Entwicklung des nanoBHKW um Ressourcen-Schonung. So haben wir bei der Entwicklung nicht nur die Effizienz bei der Kraftstoffnutzung im Blick, sondern auch die Effizienz bei der Produktion.

Unser All-in-One-Ansatz sorgt dafür, dass bei der Produktion möglichst wenig Ressourcen gebraucht werden (je weniger Bauteile, desto weniger graue Energie bei der Produktion). Zudem wird durch jede Komponente, die in der Anlage eingespart wird, die Störanfälligkeit gesenkt. Die Einschubvorrichtung sorgt dafür, dass Verschleißteile schnell und  einfach Instand gesetzt werden können.

Unsere Filtertechnologie sorgt dafür, dass keine Klimakiller wie NOx, Feinstaub oder Schwefel in die Atmosphäre entlassen werden.